SCHACH AG in der Grundschule

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In diesem Schuljahr findet eine Schach AG in der Grundschule statt. Boris Kirzner ist der Leiter der AG. Er spielt selber Schach und Dame, und er nimmt auch an den Schachmeisterschaften teil. Dort  hat er schon viele Spiele gewonnen.

Die 3. und 4. Klasse möchte gern Schach und Dame spielen - deshalb hat er sich bereit erklärt, es den Kindern beizubringen. Bis jetzt haben sie schon vieles gelernt. Z.B. wie viele Spielfelder ein Schachbrett enthält und wie man die Figuren aufstellt. Es ist wichtig zu wissen, wie die einzelnen Figuren ziehen dürfen. Das Pferd zum Beispiel kann immer zwei vorwärts und dann eines nach links oder rechts springen. Eine Alternative ist, dass es eines nach vorne und dann zwei Felder nach links oder rechts springt.

Beim letzten Mal haben die Schüler ihre Züge aufgeschrieben. So lernen sie auch, die einzelnen Felder richtig zu bezeichnen und können ihre Züge anschließend besser nachvollziehen und analysieren.

Auf dem Schachbrett befinden sich zu Beginn einer Partie insgesamt 32 Spielsteine, die Schachfiguren – 16 weiße und 16 schwarze. Beide Spieler (abkürzend als Weiß und Schwarz, bezeichnet) haben je folgende 16 Schachsteine zur Verfügung:
  •     Acht Figuren im engeren Sinne:
    •     König
    •     Offiziere
      • Schwerfiguren, nämlich die Dame und die beiden Türme,
      • Leichtfiguren, das sind zwei Springer und zwei Läufer.
  • acht Bauern.

Das Schachbrett wird so zwischen die Spieler gestellt, dass sich aus der Sicht eines jeden Spielers unten rechts ein weißes Feld befindet. Die Steine werden zu beiden Seiten des Brettes aufgestellt, auf der vorletzten Reihe die Bauern, auf der letzten Reihe die Figuren in der Reihenfolge (von links nach rechts für Weiß, für Schwarz umgekehrt): Turm, Springer, Läufer, Dame, König, Läufer, Springer, Turm. Dabei kommt die Dame bei beiden Seiten auf einem Feld ihrer eigenen Farbe zu stehen. Eine Merkregel dazu lautet: die Dame bestimmt die Farbe (des Feldes).

Auf einem Feld darf immer nur ein Stein stehen. Er blockiert dabei das Feld für alle Steine der eigenen Farbe, nicht jedoch für die gegnerischen: Steht auf dem Zielfeld einer Schachfigur eine gegnerische, so wird diese vom Spielfeld genommen. Man sagt, sie wird geschlagen.

Ist einer der Könige bedroht, spricht man davon, dass er im Schach steht. Mit dem Ausruf „Schach!“ wies man früher den Spielpartner darauf hin; dies ist jedoch im Turnierschach nicht mehr üblich. Das Spielziel besteht darin, eine Situation auf dem Spielfeld aufzubauen, in der der gegnerische König bedroht ist und der Gegner diese Bedrohung nicht beseitigen kann. Dann ist der Gegner Schachmatt und das Spiel ist beendet.

Das Schachspiel ist ein Spiel, das die Denkfähigkeit verbessern soll.
Es macht den Schülern viel Spaß.

Mareike G. und Saskia P., Kl. 7